STEIRISCHER ÖLKÜRBIS

Bezeichnung:
Die Familie der Kürbisgewächse der „Cucurbita cucurbitaceae“ besteht aus rund 90 Gattungen und einer Vielzahl von Arten. Der in der Steiermark kultivierte Kürbis trägt die botanische Bezeichnung „Cucurbita pepo var. styriaca“.

Anbaugebiete / Produktion:
Der steirische Ölkürbis wird vor allem in der südlichen Steiermark, dem südlichen Burgenland, in einigen Gebieten Niederösterreichs, sowie den angrenzenden Gebieten Sloweniens und Ungarns und auch in Russland angebaut. Die sandig-lehmigen Böden dieser Gebiete und das besondere Klima aus Wärme und Feuchtigkeit bieten den 8 – 10 kg schweren Kürbissen ein optimales Wachstum.
Wenn Ende September bis Ende Oktober die Farbe der Früchte von grün auf gelborange wechselt, ist die Zeit der Ernte gekommen. Nun werden die Kürbiskerne maschinell oder in kleinen Betrieben händisch aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Kerne werden mit reinem Trinkwasser gewaschen und schonend bei ca. 50 °C getrocknet. Die optimale Lagerung erfolgt bei 12°C und bei 60 % Luftfeuchte.

ggA Gebiete in Österreich:

Steiermark: Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Graz-Umgebung,
Hartberg, Leibnitz, Radkersburg, Voitsberg, Weiz

Niederösterreich: Hollabrunn, Horn, Melk, Mistelbach, Stockerau, Zistersdorf

Burgenland: Güssing, Jennersdorf, Oberwart


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